Ein Trauma betrifft immer den ganzen Menschen - körperlich, emotional, kognitiv und in seinen sozialen und ökologischen Kontexten. In dieser Fortbildung geht es um die Behandlung von Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen mit Methoden und Techniken der Integrativen Tanztherapie. Die Fortbildung schließt an bekannte traumatherapeutische Modelle an, erweitert und vertieft diese jedoch um den prozess- und ressourcenorientierten Einsatz des Mediums Tanz und Bewegung. Die Traumasensible Integrative Tanztherapie bietet zahlreiche Interventionsmöglichkeiten zur Affekt-, Selbstwert- und Beziehungsregulation durch ihre Ausrichtung auf Körperwahrnehmung und Präsenz, Bewältigungskompetenz und Integration fragmentierter Erfahrungen sowie Selbstregulation und Selbstwirksamkeit. Sie ermöglicht das konkrete Erleben eines sicheren sozialen Kontakts und die Steigerung des Selbstwerts durch Kreativität und Spiel in der Improvisation sowie die Affektkontrolle und Distanzierung von Traumainhalten in der künstlerisch-tänzerischen Gestaltung. Theoretisch fundiert, praxisnah und anhand exemplarischer Interventionen wird eine konfliktzentrierte und gleichzeitig schonende Traumaverarbeitung aufgezeigt, in deren Zentrum eine haltgebende therapeutische Beziehung steht, getragen von einer intersubjektiven, korrespondierenden und kooperativen Grundhaltung.
Termin
10. bis 14. Mai 2027
6. bis 10. Sept. 2027
31. Jan. bis 4. Febr. 2028
22. bis 26. Mai 2028
Leitung
Anna Maria Fallis, Ariane Konrad
Ort
FPI/ EAG, Wefelsen 5, 42499 Hückeswagen
Gebühr
1.960,00 € Ratenzahlung möglich
Anmeldung
und weitere Informationen bei Ariane Konrad, Tel. 06203/ 8455427
info@philodanza.de
